Die Stille atmen

Zeit, sie verweilt in des Mondes Umarmung,
Tränen, Samen der inneren Erbarmung.

Die Narben des Geistes, Getriebe am Firmament,
erzählen lichte Geschichten von Liebe, die brennt.

Die Blumen der Hoffnung blühen nur im Licht,
bedeckt in den Wäldern, verborgen in Sicht.

In der Tiefe des Seins, wo die Wurzeln sich finden,
erblüht eine Kraft, die die Wunden überwinden.

Erweckt sich das Herz und die Wunden vernarben,
ent-deckt der Gefühlsfluss den heiligen Garten.

So atme die Stille, tanz im Schatten des Zweifels
Trage die Brille im Glanz der Ergebenheiten

Die Winde der Barmherzigkeit flüstern Heilung
Fühl’ in Warmherzigkeit düster die Befreiung

– Kerem Adıgüzel, 05.08.2025

Ist es vernünftig zu glauben?

Die Welt und unser Leben sind ständigen Veränderungen auf allen Ebenen unterworfen. Was heute noch gilt kann morgen schon falsch sein. Auf was ich heute vertraue, auf was ich mich verlasse, kann morgen schon erschüttert werden. Auch uns selbst erleben wir oft als unzuverlässig. So unterliegen wir beispielsweise oftmals Stimmungsschwankungen , die uns verunsichern können oder die wir als widersprüchlich empfinden. So manches Mal müssen wir feststellen, dass wir es nicht immer schaffen uns an unsere guten Vorsätze oder unsere eigenen Vorgaben zu halten.

In jedem von uns schlummert aber sicher der Wunsch auf etwas vertrauen zu können, sich auf etwas oder jemanden verlassen zu können. Kann uns der Glaube an Gott diese Sicherheit bieten oder ist es unvernünftig zu glauben? Weiterlesen